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Prof. Dr. Jörn Leonhard in den Sendungen von BR2

Prof. Dr. Jörn Leonhard nahm an mehreren Sendungen des Radiosenders BR2 zum  Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs teil. Die Sendungen können in der BR2-Mediathek heruntergeladen und nachgehört werden:

  • Kulturjournal vom Sonntag, 28.10.2018, "Krieg und Frieden". Kritik. Dialog. Essay:
    Ein Frieden und seine Folgen. Die Historiker Jörn Leonhard und Eckhart Conze über ihre Bücher "Der überforderte Frieden" und "Die große Illusion. Versailles 1919 und die Neuordnung der Welt".
    Die ungekürzte Fassung des Gesprächs finden SIe in der BR24-Mediathek.
  • Bayern 2 am Feiertag vom Donnerstag, 01.11.2018, "Der Frieden und seine Folgen":
    Am 11. November 1918 - vor 100 Jahren - unterzeichneten Angehörige dreier militärischer Delegationen aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland die Waffenstillstandsvereinbarungen von Compiègne. Im vielleicht berühmtesten Eisenbahnwagen in der Geschichte des 20. Jahrhunderts wurden damit erste entscheidende Weichen für die Nachkriegszeit gestellt, auch mit Blick auf die politischen Entwicklungen der kommenden Epochen. Der Erste Weltkrieg, ein globaler Konflikt mit Millionen von Toten, wurde Schritt für Schritt beendet. Der Waffenstillstand und der mit ihm vereinbarte Rückzug der deutschen Truppen waren erste wichtige Etappen auf einem langen und dramatischen Weg zum Frieden. Die juristische Auseinandersetzung mit dem Krieg und seinen Folgen nahm mehrere Jahre in Anspruch.
    Aus der Rückschau sind die dem Waffenstillstand und den Friedensverhandlungen folgenden Entwicklungen bekannt. Der britische Historiker Ian Kershaw hat die Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unlängst mit dem Bild des „Höllensturzes“ beschrieben. Aus Anlass des 100. Jahrestages des Waffenstillstands von Compiègne will Bayern 2 am Feiertag den Blick in die Vergangenheit und gleichzeitig in die Gegenwart Europas richten. Unter anderem folgt die Sendung der Frage, was uns - im frühen 21. Jahrhundert - noch immer mit dem Kriegsende und den anschließenden Friedensverhandlungen verbindet. Zu Wort kommen dabei renommierte Historiker wie Gerd Krumeich, Eckart Conze oder Jörn Leonhard, der - als einer der ersten Geschichtswissenschaftler in Deutschland - den Ersten Weltkrieg in einer wirklich globalen Perspektive erforscht hat. Mit Gesprächen, Beiträgen und historischen Dokumenten wird eine globale und folgenschwere Umbruchszeit in den Blick genommen und erkundet.

 

 

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